Es ist Wochenende, sehr fein. Nach 2 Stunden Mittagschlaf fühl ich mich wieder halbwegs wie ein Mensch, später kommen meine Mädels, nach zwei Wochen sind wir endlich wieder vereint. O.C California Abend, Kette rauchen, lästern, lachen. Unter anderem durch O.C California bin ich vor 5 Jahren in meine Essstörung gerutscht, ich wollte unbedingt so aussehen wie Marissa Cooper, das Komische war, nach einer gewissen Zeit wurde ich sogar des öfteren mit ihr verglichen, obwohl ich niemandem von dem Wunsch erzählt hab. Das war dann noch mehr Bestätigung für mich, und zack, war ich im Untergewicht. Mein Gott, das ist alles so lange her. Aber kennt ihr das? Dass man immer ein Vorbild sucht, an dessen Figur man so nah wie möglich herankommt? Finde ich eine Schauspielerin attraktiv, wird erstmal Größe und Gewicht rausgesucht. Mein letztes Vorbild, vor ca 2 Monaten, war Hanna Marin von Pretty Little Liars (wenn ihr die Serie nicht kennt, angucken!!), um ihren BMI zu haben, hätte ich bei meiner Größe 56kg wiegen müssen, zu der Zeit war das für mich noch so ein "langer" Weg bis dahin, jetzt wiege ich 4kg weniger. Und ich hab noch immer gedacht, mit der Figur wäre ich dann absolut zufrieden. Schon komisch, weil eigentlich weiß man doch eh, dass man weitermacht. Man redet sich selbst ein, man würde dann ein bestimmtes Gewicht halten wollen, man bescheißt sich selbst. Vielleicht, damit der Weg in Etappen beschritten wird und einem nicht so ewig vorkommt. Vielleicht auch, damit man sich weiterhin "normal" fühlt. Momentan hab ich eigentlich gar kein exaktes Gewichtsziel, unter 50kg wäre schon nicht schlecht. Dürfte ich bis zum Studium-beginn auf jeden Fall geschafft haben. Aber wenn ich die 51kg morgen nicht sehe, dreh ich am Rad hier.
XXX
http://www.youtube.com/watch?v=h5HX9YFIAt4


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