Kniffel-abend mit der besten Freundin in der Heimat.
Eine Flasche Wein und eine Tafel Schokolade teilen - das sind die Momente, die mir Hoffnung geben.
Samstag, 28. Februar 2015
Donnerstag, 26. Februar 2015
Kann ich meinen Augen noch trauen?
Achtundvierzig Kilogramm und ich könnt den Spiegel umtreten.
Sind 48kg eher normal..schlank...oder doch dünn? Ich weiß, es gab mal eine Zeit, zu der ich mich mit 48kg dünn gefühlt habe, aber da war ich süße 16 Jahre alt. Und es gibt ein Foto von mir Anfang letzten Jahres, da sehe ich auch dünn aus. Aber so gefühlt habe ich mich zu dem Zeitpunkt glaube ich nicht. Vermutlich weil ich weiß, wie sich weniger anfühlt. Und weil ich weiß, dass ab jetzt jedes verlorene Kilogramm sichtbarer sein wird.
Ich habe kein Ahnung, was mein Körper für Faxen macht, aber ich könnte schwören, dass ich mindestens 3kg schwerer aussehe. Vielleicht sollte ich für mich ein Vergleichsbild machen (48kg Herbst2013...48kg Januar2014...48kg Februar2015), aber ich hab Angst, dass das, was ich sehe, die Wahrheit ist. Dass ich wirklich dicker aussehe, als zu den anderen Zeitpunkten mit demselben Gewicht. Aber das kann doch eigentlich garnicht sein...oder?
Ich setz mich in ein paar Stunden spontan in den Zug nachhause und hoffe, dass ich diese blöde Obstschnitte von Alnatura, die jetzt vor mir liegt, noch irgendwie in meinen Mund befördern kann.
Mittwoch, 25. Februar 2015
Zunächst ein kleiner Einblick in die erste Stunde mit meinem neuen, vorübergehenden Therapeuten:
"Ja, Sie haben Angst, Ihre Mitmenschen zu enttäuschen, wenn Sie erzählen, dass das Studium Ihnen nicht guttut und dass es die Essstörung wieder schlimmer macht. Aber müssen Sie denn als gebrochener, runtergehungerter Mensch aus dieser Situation rausgehen, nur um zu zeigen, dass es Ihnen schlecht damit geht?"
Den Satz fand ich fabelhaft, ich hab sogar laut gelacht, weil er den "gebrochenen Menschen" so theatralisch mit Gestik und Mimik nachgemacht hat.
...
"Und vielleicht wird ihr Vater enttäuscht sein. Aber Enttäuschtsein heißt letztendlich auch nur, einer Täuschung entledigt zu sein."
Objektiv gesehen hat er Recht.
...
"Und es ist keine Schande, zu merken, wenn Ihnen etwas nicht gut tut, sondern lediglich Selbstfürsorge."
- Ja, er hat auch damit Recht. Ich trage mein inneres Befinden nach Außen, damit versuche ich, ehrlichen Gesprächen aus dem Weg zu gehen. à la -Man sieht ja an meinem Körper, dass es mir nicht gut geht, das reicht ja. Dürfte hier bestimmt einigen bekannt sein.
"Wollen Sie wieder Patient sein? Klar, das ist relativ einfach. Verantwortung abgeben. Menschen, die sich um Sie kümmern. Die sich erstmal um das Symptom kümmern. Keine Entscheidungen treffen müssen." - Nein ich will nicht wieder Patient sein. Aber ich will dieses Leben grad auch nicht. Und damit meine ich nicht "mein Leben", denn ich will leben, aber ich will dieses Leben nicht, wie ich es grad führe. Es tut mir schlicht und einfach nicht gut. Es macht mich krank.
Wenn ich an nächste Woche denke, den Beginn des zweiten Semesters, zieht sich alles in mir zusammen. Dieser ganze Stress wieder - wieviel muss ich essen, damit mein Magen nicht knurrt und ich mich konzentrieren kann? Wie löse ich das Mensa-problem, ohne die Außenseiterin zu sein? Wie bleibe ich soziales Mitglied in meiner Mädels-Gruppe, wenn sie sich dauernd zum Essen und Ausgehen treffen, und ich das alles doch garnicht kann und will?
Er sagte noch, er an meiner Stelle würde garnicht mehr hingehen. Er denkt auch, dass es sehr schwer für eine Essgestörte sein muss, meinen Studiengang zu meistern, weil die nötige Distanz zu dem Thema nicht besteht. Btw ich habe bisher alle Prüfungen ganz gut bestanden, wenigstens etwas.
Vielleicht geh ich auch nicht mehr hin. Ich schau wie es mir Sonntag geht...ja und dann entscheide ich. Aufschieben - eins meiner größten Talente.
Wir haben auch über Alternativen zum Studium gesprochen, in der Stunde ist mir klargeworden, dass wenn ich jetzt bald sicher ein Ziel hätte, etwas, dass ich im Sommer neu beginnen könnte, ich höchstwahrscheinlich auch motivierter bin, "gesund zu werden" (das SAGTE Elina in der Stunde, meinte jedoch insgeheim, sich nicht weiter zu runterzuhungern und das Gewicht weiterhin wenigtens zu halten.), weil ich weiß wofür ich das tue. Und sollte es doch weiter runtergehen, wäre da sogar Zeit für einen erneuten Klinikaufenthalt zur Stabilisierung für den Neubeginn.
Trotzdem...ich fühle mich wie der größte Versager, mit 22 schon wieder etwas Neues anzufangen. Und das alles nur weil ich verkorkstes Wrack bin. Ihr glaubt nicht, wie wertlos ich mich fühle.
Anschließend habe ich zuhause ein bisschen Recherche betrieben, bin wiedermal an dem Gedanken an Ergotherapie hängen geblieben, und einige Ergotherapie-schulen im Internet ausfindig gemacht, teilweise in der Nähe meiner Studierstadt und teilweise in der Nähe meiner Heimat. Zu letzterem tendiere ich eher. Das wiederum ist mir klargeworden, als ich mit dem größten Kloß im Hals am Küchenfenster saß und meine Mum am Telefon hatte, ihr von meinen Ergo-Plänen erzählt habe, und einfach nicht wusste, in welcher Stadt ich suchen soll.
"Ich weiß einfach nicht, ob ich nicht lieber in die Heimat zurück will. Ich hab einfach die Befürchtung, wenn ich hierbleibe, immer diese Angst haben zu müssen, rückfällig zu werden, weil hier alles für das Ausleben meiner Essstörung so viel einfacher ist. Vielleicht ist es besser, in eurer Nähe zu sein, zu wissen, dass Menschen ein Auge auf mich werfen und mich unterstützen. Oder ob es völlig egal ist, wo ich lebe, weil es ja eigentlich darum geht, dass ICH MICH IN MIR GUT fühle, denn wahrscheinlich geht es nicht um den Ort, sondern um mein Befinden. Aber vielleicht ist mein Befinden ja auch abhängig davon, wo ich wohne, Mama, ich weiß, dass es mir besser geht, wenn ich zuhause bin, aber ich weiß auch, dass ich 22 Jahre alt bin und mein Leben leben möchte und eigentlich will ich diesen ganzen Schutz garnicht brauchen, ich will niemanden brauchen, der mich beschützt, ich will stark sein und frei und dafür ist doch meine Studierstadt eigentlich wie geschaffen."
In meiner Heimat würde ich vermutlich das langweiligste Leben überhaupt führen, ich würde mir eine kleine Wohnung suchen, die Ergotherapie-ausbildung beginnen, abends zuhause vorm Fernseher sitzen mit einer grauen Sheba-Katze auf dem Schoß, meine Familie mehrmals wöchentlich besuchen, mich viel aufs Lernen konzentrieren, ab und an abends mit meinen Freundinnen bei einem Glas Wein zusammensitzen und vermutlich auch viel für mich alleine sein.
Keine Eskalations-abende in der Studierstadt mehr, keinen Job in dem coolsten Club der Stadt mehr, kein Uni-schwänzen, weil man zu verkatert ist, kein spontanes "Komm wir fahren rüber nach Hamburg und feiern unser Leben", aber auch keine Angst vor dem ganzen Ungewissen.
Ist es komisch, dass das vermutlich grad genau das ist, was ich will? Ein langweiliges Leben? Weil es sicherer ist? Oder liegt es nur an meinem Rückfall? Wäre ich gesund, würde ich das High-life vorziehen? Aber ist es realistisch, zu glauben, ich wäre in den nächsten Monaten geheilt? Oder bin ich schon mit 22 an dem Punkt angelangt, zu sagen, dass ich nicht geschaffen bin für ein Leben voller Achterbahnfahrten?
Ich könnte jetzt noch Stunden darüber spekulieren und die Antworten würde ich nicht finden. Von daher lasse ich es, der Post hier ist vermutlich eh der längste, den ich hier jemals verfasst habe.
Gestern war ich mit meiner WG im Kino und anschließend in einer Bar und ich habe einen Cocktail getrunken und 2 Shots, und nachts hab ich noch einen kleinen Blattsalat mit Tomaten gegessen und arg ich fühl mich immernoch so beschissen deswegen. Weniger wegen dem Salat, eher wegen dem Alkohol. Das Schlimme ist nur, dass ich momentan das Gefühl habe, nur angetrunken ein halbwegs sozialer Mensch zu sein, weil ich sonst echt nur hässlich in der Ecke rumsitzen und meinen Gedanken nachgehen würde. Ich hieß den Abend über übrigens Megan, weil sich die Gruppe, der wir uns zum Kartenspielen angeschlossen haben, der Meinung war, ich hätte Ähnlichkeit mit Megan Fox. "In einer nicht bitchigen Ausführung." Das fand ich irgendwie süß.
fiiin
fiiin
Das war lang...ohje.
Dienstag, 17. Februar 2015
Ich würd so gerne mal wieder ein Müsli essen, mit ganz viel Obst und Nutella mit Erdnussbutter oben drauf. Oder einen Wrap mit Salat, Avocado, Tofu und scharfer Salsa. Oder einen Blaubeermuffin, oder ein Stück Mohnkuchen.
Aber ich ernähre mich momentan nur von Nüssen und geringen Mengen an Obst und Gemüse und Ei ohne Eigelb. Wein hab ich an zwei Tagen auch abends getrunken. Btw mein Nusskonsum ist echt riesig, aber ich bin ebenfalls Vertreter der Theorie, dass Nüsse (speziell Mandeln und Erdnüsse) nicht dick machen. Natürlich unbehandelt, ungeröstet und ungesalzen. Habt ihr die Erfahrung auch gemacht?
Ich bin aber froh, dass ich hier bei meiner Mum überhaupt wieder mehr esse. Ein bisschen geht es voran denke ich? Und dass ich überhaupt wieder Lust auf oben genanntes habe ist doch auch schonmal ein Schritt. Morgen geht es wieder zurück in die Studier-stadt, Angst habe ich. Angst, wieder aufs absolute Minimum zu reduzieren. Und die eine Seite weiß, dass ich damit bestimmt Ruck-zuck die 47kg erreichen würde, und das klingt so verlockend, so verlockend leicht. Aber das würd mich in's Aus kicken und ich appelliere hiermit an meine gesunde Seite, bitte wenigstens die aktuelle Ernährung beizubehalten. Ich muss fahren, weil ein paar Schichten auf mich warten und ein Geburtstag. Sonst würde ich natürlich bleiben bis zum Semesterbeginn. Meine Sozialpädagogin hat mir gestern eine tolle, lange Email geschrieben, die mir ein bisschen die Augen geöffnet hat. Sie ist wirklich so toll. Trotzdem verdränge ich gewisse Dinge gekonnt, lass alles so locker flockig auf mich zukommen und dann mal schauen wer gewinnt, ich oder die ES. Ironie aus.
Jetzt sitze ich auf der Couch, habe Hitzewallungen (kennt ihr das nach dem Essen, speziell bei Steigerung? Hatte das in der Klinik früher nie) und im Fernsehen kommt nur Müll, also stöber ich mich durch diverse NEON-Artikel, wow da draußen sind einige junge Poeten unterwegs, rauche mal wieder viel zu viel und warte auf meine Mum, damit wir noch ne Runde quatschen können und vielleicht noch ein paar Folgen Gilmore Girls schauen, ohh wie gern würde ich in Stars Hollow leben.
Schlaft gut später, ihr Herzen.
Sonntag, 15. Februar 2015
Der Tag gestern war doch noch so schön, aber es ist kaum mehr was von ihm übrig.
Ich bin so ambivalent. Ich will schreien "Es ist alles so schwer" aber es fühlt sich an, als hätte ich kein Recht dazu. Dieser ewige Kampf mit mir selbst, mein Kopf ist so voll von bösen Gedanken. Vermutlich brauche ich noch die Antwort auf das große WOFÜR?, ich schätze ich habe noch nicht die richtige gefunden.
Samstag, 14. Februar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Eigentlich war es geplant, dass ich Samstag für ein paar Tage meinen Dad besuchen fahre. Da ich aber momentan relativ instabil bin und wirklich einfach nur Ruhe brauche, Ruhe für mich, meinen Körper, Zeit zum Nachdenken, etc, habe ich mich entschieden ihn nicht besuchen zu fahren. Meine neue "Therapeutin" sagte auch, dass es die beste Idee sei, mir jetzt einfach mal 1 Woche Zeit für mich zu nehmen, im besten Falle auch bei meiner Mum, und dass ich meinem Dad einfach die Wahrheit sagen sollte - Rückfall, Unsicherheit, und der ganze andere Spaß. Das habe ich ihm dann heute morgen geschrieben, dass er nicht sauer sein soll, aber es mir nicht gut geht, dass ich die Zeit bei ihm nicht genießen könnte, weil ich mir viel Sorgen ums Essen mache etc etc, und dass es nicht an ihm liegt. Die Antwort war unfassbar.
"Keine Chance...du kommst. Ich hab die Fahrt mit dem ICE schon gebucht."
Dann hab ich erstmal geheult. Das war so ein richtiger Schlag ins Gesicht. Als würde ich nur eine Ausrede suchen, ihn nicht zu besuchen. Und auch noch über meinen Kopf hinweg zu entscheiden, ich war einfach nur geschockt. Klar, die Kommunikation über WhatsApp ist nicht die beste, und viele wird fehlinterpretiert. Zum Glück sehen wir uns morgen Abend persönlich auf einer Karnevalsveranstaltung. Ich hoffe ich habe den Mut, ihm ins Gesicht zu sagen dass ich NICHT mitfahren möchteIch will ihn einfach nicht enttäuschen, aber der Gedanke mich dahinzuquälen, nur damit er sich besser fühlt, das macht mir alles so Druck - ich will nicht, dass er mich für verrückt hält, will mich nicht für mein Verhalten rechtfertigen und erst recht keine Panikattacke bekommen, wenn er und seine Frau einen Restaurantbesuch planen. Es würde schrecklich werden, für uns beide.
Aber das motiviert...irgendwie. Die Erkenntnis, dass ich grad sowas von unfähig bin, in jeder Hinsicht. Ich muss was ändern. Auch wenn alles in mir schreit "SIEBENUNDVIERZIG, siebenundvierzig, so eine schöne Zahl, komm schon, nur noch ein paar Tage" weiß ich genau, dann wäre aufeinmal die 45 attraktiv und Zack dann die 43. Dick bin ich immer. Also starte ich das Projekt Gewicht halten - also ich versuche es wenigstens. Ich habe damit nur leider kaum Erfahrung, mit einem niedrigen BMI habe ich eigentlich nie mein Gewicht gehalten, entweder ging es weiter straight nach unten oder ich war in Therapie und musste zunehmen.
Das Gute ist, dass ich seit gestern in der Heimat bin, hier ist es einfacher, zu essen. Ich hab mich z.B wieder an warmes Gemüse rangetraut, ja klingt dumm, aber ich hab diese Angst vor warmen Gerichten + Salz entwickelt, und bin wirklich glücklich, dass ich mir nen Ruck gegeben habe, es wieder zu probieren. Also esse ich nun jeden Abend eine Schale TK-Gemüse und ein bisschen Rohkost, vielleicht ein Ei ohne Gelb. Damit kommen Körper und Geist beide klar. Zum Frühstück versuche ich mich wieder an Joghurt, mit Obst. Wenn das mit dem Joghurt nicht klappt, dann mehr Obst. Und Mittags einen Protein- oder Müsliriegel und Studentenfutter. Die Schiene fahre ich die nächsten 3 Tage und schaue mal, wie es so klappt. Vor allem, ob ich damit überhaupt halte.
Und dann bekomme ich hoffentlich bald einen richtigen Therapieplatz und dann bete ich dafür, dass diese Person mir die Hand auf die Stirn legt und mich heilt ;-) Hachja...
Sonntag, 8. Februar 2015
"Also ehrlich gesagt steht für mich schon fest, dass du bald wieder in ner Klinik bist."
"Erkläre mir, wie du da jetzt wieder rauskommen willst? Wir kennen das doch."
Ich darf mich jetzt bald auf ne Warteliste setzen lassen. Ist okay, mach ich sogar, für meine Familie. Ich hab gesagt, ich geh nur, wenn ich wieder auf meinem Tiefstgewicht bin. Klar weiß ich, dass man sich dort mal schnell in ein paar Wochen wieder befinden kann.
Das heißt aber noch lange nicht, dass das letztendlich eintreten wird.
Ich hab da keine Zeit für. Ich will ein Leben haben.
Ich schaukel das Schiff schon,
irgendwie.
Heute Abend ist die verspätete Weihnachtsfeier von meiner Arbeit, und ich hab gestern einfach mal zugesagt, vorher mit Essen zu gehen. Absagen kann ich jetzt nicht mehr. Obwohl ich natürlich am liebsten überhaupt nicht hingehen und stattdessen heut schon zurück in die Heimat fahren würde.
Aber ich zieh das durch. Die Speisekarte ist nicht online, das macht mich etwas panisch, aber soweit ich weiß, gibt es dort Salate, d.h ich esse wahrscheinlich einen Salat und ein bisschen Brot, wenn mich die Tischsituation nicht vollkommen überfordert. Dazu ein Glas Weißwein und später auf der Party einen Caipirinha, danach bin ich vermutlich eh schon beschwipst genug für den Rest des Abends, kann ein bisschen abschalten und tanzen, werde morgen nicht wieder kreislaufmäßig versagen und habe nicht zuviele, aber auch nicht zu wenig Kalorien intus.
Und dann schau ich wie es mir morgen damit geht, und wenn ich kopfmäßig stark bin, fahr ich direkt zurück nachhause, wo zwangsläufig auf mich geachtet wird, und wenn ich schwach bin, bleibe ich hier und faste bis Mittwoch, um dann erst wieder heim zu fahren.
Letzteres wäre ein Fail auf voller Linie, aber ich bin relativ zuversichtlich, morgen in der Lage zu sein, halbwegs auf mich zu achten.
Achtet ihr bitte auch alle auf euch?
<3
Samstag, 7. Februar 2015
Ich bin so müde. Was macht man gegen diese extreme Müdigkeit, die wie Bleikugeln am Körper hängt? Könnte grad Tage durchschlafen. Alkohol ist nicht mehr die beste Idee für meinen Körper momentan, fühle mich immernoch ein bisschen wackelig, dazu die Angst vor einer Zunahme, die mich morgen aus dem Hinterhalt überraschen könnte. Hoffentlich kann ich im Zug schlafen. Brauche Kraft für heute Abend und morgen.
Haare übrigens abgeschnitten. Und mein Piercing rausgemacht. Gefällt mir ganz gut, glaube ich.
Haare übrigens abgeschnitten. Und mein Piercing rausgemacht. Gefällt mir ganz gut, glaube ich.
Montag, 2. Februar 2015
Ich sitze auf dem Holzboden mit Kerzen, Zeitschriften, Zigaretten, verschiedensten Farbpaletten, Pinseln und male Ballons, bunte Ballons auf einem hellblauen Himmel. Im Hintergrund läuft ein bisschen Bon Iver, Benjamin Francis Leftwich, etc... ich bin in meiner eigenen Welt. Und das ist okay. Hier unten geht es mir..okay. Ich habe ewig nicht gemalt, hatte vergessen, wie sehr es mir hilft, abzuschalten.
Und noch ein Ballon,
und noch ein Ballon,
und noch einer...
nicht denken.
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