Elina
27 Jahre
selbstkritisch, paradox, aber stilsicher

Samstag, 21. November 2015

Ich bin viel zu träge, trotzdem lauf ich zu schnell. 
Wann ich das letzte mal mehr als acht Stunden Schlaf am Stück hatte - keine Ahnung. Bin kaum noch zuhause, wenn dann liege ich neben jemandem in meinem Bett, neben dem es so falsch ist zu liegen, unter der Lichterkette, und verliere mich in Haselnussaugen. Mein Zimmer ist chaotisch, mein Konto überzogen, in der Schule sitze ich übermüdet, mit Stempeln auf der Hand von der letzten Nacht, ich ziehe durch die Clubs meiner Stadt mit Menschen, die genauso verdrängen wie ich. Arm in Arm über den verregneten Asphalt, Tequila im Magen, dunkelroter Lippenstift auf dem Filter meiner Zigarette. Mein schwarzer Jutebeutel, die dreckigen Nike's und die Ränder unter meinen Augen sind wohl mein Markenzeichen der letzten Wochen geworden. Ich habe Angst, zur Ruhe zu kommen, weil ich befürchte, dass ich dann falle, obwohl ich mich doch eigentlich schon längst im freien Fall befinde. Ich will nicht, dass sich das alles dauernd wiederholt, ich will nicht den hundertsten Rückfall, will mich nicht dauernd wieder berappeln um dann doppelt so hart auf dem Boden der Tatsachen aufzuschlagen. 

Es wird sich die nächsten Tage, wahrscheinlich Wochen erstmal nicht viel verändern an meiner destruktiven Lebensweise. Aber ich werde bald irgendetwas finden da draußen, irgendetwas das mich dieses Leben wieder zu schätzen wissen lässt.

Montag, 15. Juni 2015

Wenn der Himmel bricht,
mir so vieles verspricht,
kommt der Zweifel in mir,
ich hab's erlebt ich war schon hier ...

Montag, 1. Juni 2015

Ich bin immer noch da, der Blog steht vielleicht momentan still aber ich komme wieder. Ganz sicher. 
Gebt mir ein paar Tage, ich brauch nur Zeit, zur Ruhe zu kommen und dann hau ich endlich wieder so lange in die Tasten, bis dieser Kloß im Hals etwas kleiner ist und ich wieder durchatmen kann. 
Es ist grad mal wieder alles etwas zu viel für mich, oder vielleicht auch zu wenig.
Ich denke an euch, und teilweise mache ich mir Sorgen.
Passt bitte auf euch auf,
Kuss


Freitag, 8. Mai 2015

Ich weiß nicht, wer ich sein möchte, aber der Mensch der ich grad bin, der ist so unfertig.
Ich schwanke so sehr, bin so rastlos. Und irgendwie zerfällt grad das, was ich die letzten Monate war. Ob das gut ist oder schlecht kann ich überhaupt nicht einschätzen, habe Angst vor dem, was kommen wird und kann es gleichzeitig kaum erwarten. Alles ist besser, als in dieser Schwebe zu leben.
Wenn mich jetzt jemand fragen würde, wer ich bin und was mich ausmacht, ich hätte keine Antwort.

Ich würd so gerne mehr erzählen, aber es ist schon so viel Zeit verstrichen seit dem letzten Mal, dass ich Romane schreiben müsste. Kurz: ich habe eine Zusage von der Schule erhalten und in einer Woche fliege ich spontan in mein geliebtes Italien.
Dann sind da noch ein paar Geschichten von dem immer wieder auftauchenden Kampf mit der Essstörung, zahlreichen durchtanzten Nächten und von Abschieden, die ich noch realisieren muss. 
Vielleicht schreibe ich über die eine oder andere noch,wenn mir danach ist.

Grad liege ich in der Küche auf der Couch, während alle anderen auf der Party sind, auf die ich mich schon seit Tagen gefreut habe. Aber ich hab leider, leider eine Schädelprellung und ein blaues Ohr (ich wusste bis gestern nicht, dass Ohren so blau werden können), darf jetzt eine Woche lang die volle Dröhnung Antibiotika nehmen, weil's geblutet hat und ja, jetzt muss ich mich schonen. 
Tja so ist das, wenn man morgens um halb5 durch die Küche getragen wird und der Held dann ausrutscht. Würde es ein Video davon geben, ihr würdet wohl nicht mehr aufhören zu lachen.
Aber es tut echt weh und dann jetzt auch noch alleine zu sein, ist nicht so überragend denn dann kommen zu viele Gedanken und die waren die letzten zwei Wochen so erfolgreich verdrängt. 
Deswegen stattet man dann Blogger mal nen kurzen Besuch ab und ohje, ich hab einiges aufzuholen beim Lesen eurer Geschichten...ich glaube so inaktiv war ich seit meiner Anmeldung hier noch nie.
Ich herze euch trotzdem!

Dienstag, 24. März 2015

Guten Morgen,
ich hab seit Tagen Bock zu schreiben aber ich komme nicht dazu. Hoffentlich klappt es heute Abend.
Habt IHR denn noch Bock auf mich? Ich weiß, dass ich momentan kaum kommentiere/antworte...
ich hab jetzt bestimmt 3 Tage nicht das Dashboard geöffnet, das ändert sich hoffentlich wieder,
wenn
mein
Kopf
wieder
freier
ist.
Und jetzt muss ich mich langsam mal aus dem Bett bequemen, mein Concealer wartet!

Dienstag, 10. März 2015

Kennt ihr diese Tage, wo einfach "nichts geht"? Wo ihr aufsteht und schon wisst - Das kann nichts werden. Wo die einzige Lösung eigentlich ist, sich alleine zuhause zu verkriechen. Ja, so einen Tag habe ich heute. Ich bin froh, dass ich mittlerweile in der Lage bin, mir solche Tage zu erlauben. Früher hätte ich mich trotzdem rausgeschleppt und dann entweder eine Panikattacke bekommen oder mich spätestens abends in ein emotionales Wrack verwandelt.
Ich hab erstmal dermaßen verschlafen, aber auch kein Wunder bei dem Schlafdefizit der letzten fünf Tage - ich war entweder arbeiten, feiern oder unterwegs, aber es tat gut, weil ich keine Zeit zum denken hatte, geschweige denn für ein schlechtes Gewissen, weil ich halbwegs gegessen hab wie ein normaler Mensch, yeha.
Heute hatte ich leider wieder genügend Zeit. Und die Waage sagt mir dasselbe wie bei meiner Ankunft hier aber der Spiegel liefert mir den Gegenbeweis. Und jetzt bin ich mal wieder schrecklich verwirrt und stell mich mal wieder wie getrieben fast stündlich auf die Waage, damit sie endlich die Wahrheit spricht.
Habe den Tag dann zuhause statt in der Uni verbracht, was auch das Beste war, und ab 18Uhr saß oder lag ich dann bis jetzt auf meinem Teppich, habe Musik gehört und ein paar Spaziergänge durch meinen Kopf gemacht. Ist nicht viel bei rausgekommen, außer ein bisschen Selbsthass und sowas, das Übliche halt. Deswegen: Schlafen gehen und den Tag abhaken. Morgen sieht das Ganze bestimmt schon wieder anders aus. Ja wirklich, momentan so 3 Schritte vorwärts gehen aber nur 1 zurück. Das ist gut oder?

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Song liebe.

Dienstag, 3. März 2015

Errungenschaften

Neue Hose und Strickjacke von H&M
Nagellack-Ausbeute von Douglas
Hatte mir den irgendwie schöner vorgestellt, aber liegt wahrscheinlich an meiner unglaublich hellen Haut. Btw ja ich weiß ich habe die Hände einer Greisin.
Ausbeute aus dem Bioladen und DM - ja es sind irgendwie sehr viele Proteinriegel geworden, aber Safe-food eben. Die vegane Schokolade mag ich auch total gerne, musste vor dem Foto schon ein Stückchen mampfen, shame on me.
Die Bücher geb es ALLE für 1Euro, ist das nicht traumhaft? Das Obere fang ich heute wohl noch an und das unten links und die Karte sind für meine Mum.

Mir geht es heute nicht sonderlich gut. Ich bin immer noch in der Heimat und bin also nicht zur Uni gegangen. Wollte mich heute etwas ablenken, und war deswegen ein bisschen in der verregneten Innenstadt unterwegs. Shoppen macht leider auch nur kurzfristig glücklicher. Irgendwie bin ich dauernd den Tränen nahe, alles triggert mich, was sich ziemlich negativ auf mein Essverhalten auswirkt. Heute war es ein Fail auf ganzer Linie.
Bewerbe mich die nächsten Tage für ein paar Ausbildungen - wenn was Positives bei rauskommt, berichte ich bestimmt. Außerdem setze ich mich unfreiwillig auf die Warteliste einer Schön-klinik, damit werde ich hier stündlich genervt von meiner Mum, was mich wiederum total aufregt, weswegen ich schon wieder mit dem Gedanken spiele, morgen wieder in die Studierstadt abzuhauen. (Ewig auf der Flucht vor Allem) 

Erstmal fin.

Samstag, 28. Februar 2015

Kniffel-abend mit der besten Freundin in der Heimat.
Eine Flasche Wein und eine Tafel Schokolade teilen - das sind die Momente, die mir Hoffnung geben.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Kann ich meinen Augen noch trauen?

Achtundvierzig Kilogramm und ich könnt den Spiegel umtreten.
Sind 48kg eher normal..schlank...oder doch dünn? Ich weiß, es gab mal eine Zeit, zu der ich mich mit 48kg dünn gefühlt habe, aber da war ich süße 16 Jahre alt. Und es gibt ein Foto von mir Anfang letzten Jahres, da sehe ich auch dünn aus. Aber so gefühlt habe ich mich zu dem Zeitpunkt glaube ich nicht. Vermutlich weil ich weiß, wie sich weniger anfühlt. Und weil ich weiß, dass ab jetzt jedes verlorene Kilogramm sichtbarer sein wird.

Ich habe kein Ahnung, was mein Körper für Faxen macht, aber ich könnte schwören, dass ich mindestens 3kg schwerer aussehe. Vielleicht sollte ich für mich ein Vergleichsbild machen (48kg Herbst2013...48kg Januar2014...48kg Februar2015), aber ich hab Angst, dass das, was ich sehe, die Wahrheit ist. Dass ich wirklich dicker aussehe, als zu den anderen Zeitpunkten mit demselben Gewicht. Aber das kann doch eigentlich garnicht sein...oder?

Ich setz mich in ein paar Stunden spontan in den Zug nachhause und hoffe, dass ich diese blöde Obstschnitte von Alnatura, die jetzt vor mir liegt, noch irgendwie in meinen Mund befördern kann.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Zunächst ein kleiner Einblick in die erste Stunde mit meinem neuen, vorübergehenden Therapeuten:

"Ja, Sie haben Angst, Ihre Mitmenschen zu enttäuschen, wenn Sie erzählen, dass das Studium Ihnen nicht guttut und dass es die Essstörung wieder schlimmer macht. Aber müssen Sie denn als gebrochener, runtergehungerter Mensch aus dieser Situation rausgehen, nur um zu zeigen, dass es Ihnen schlecht damit geht?"
Den Satz fand ich fabelhaft, ich hab sogar laut gelacht, weil er den "gebrochenen Menschen" so theatralisch mit Gestik und Mimik nachgemacht hat.
...
"Und vielleicht wird ihr Vater enttäuscht sein. Aber Enttäuschtsein heißt letztendlich auch nur, einer Täuschung entledigt zu sein."
Objektiv gesehen hat er Recht.
...
"Und es ist keine Schande, zu merken, wenn Ihnen etwas nicht gut tut, sondern lediglich Selbstfürsorge."
- Ja, er hat auch damit Recht. Ich trage mein inneres Befinden nach Außen, damit versuche ich, ehrlichen Gesprächen aus dem Weg zu gehen. à la -Man sieht ja an meinem Körper, dass es mir nicht gut geht, das reicht ja. Dürfte hier bestimmt einigen bekannt sein.

"Wollen Sie wieder Patient sein? Klar, das ist relativ einfach. Verantwortung abgeben. Menschen, die sich um Sie kümmern. Die sich erstmal um das Symptom kümmern. Keine Entscheidungen treffen müssen." - Nein ich will nicht wieder Patient sein. Aber ich will dieses Leben grad auch nicht. Und damit meine ich nicht "mein Leben", denn ich will leben, aber ich will dieses Leben nicht, wie ich es grad führe. Es tut mir schlicht und einfach nicht gut. Es macht mich krank.
Wenn ich an nächste Woche denke, den Beginn des zweiten Semesters, zieht sich alles in mir zusammen. Dieser ganze Stress wieder - wieviel muss ich essen, damit mein Magen nicht knurrt und ich mich konzentrieren kann? Wie löse ich das Mensa-problem, ohne die Außenseiterin zu sein? Wie bleibe ich soziales Mitglied in meiner Mädels-Gruppe, wenn sie sich dauernd zum Essen und Ausgehen treffen, und ich das alles doch garnicht kann und will?

Er sagte noch, er an meiner Stelle würde garnicht mehr hingehen. Er denkt auch, dass es sehr schwer für eine Essgestörte sein muss, meinen Studiengang zu meistern, weil die nötige Distanz zu dem Thema nicht besteht. Btw ich habe bisher alle Prüfungen ganz gut bestanden, wenigstens etwas.
Vielleicht geh ich auch nicht mehr hin. Ich schau wie es mir Sonntag geht...ja und dann entscheide ich. Aufschieben - eins meiner größten Talente. 

Wir haben auch über Alternativen zum Studium gesprochen, in der Stunde ist mir klargeworden, dass wenn ich jetzt bald sicher ein Ziel hätte, etwas, dass ich im Sommer neu beginnen könnte, ich höchstwahrscheinlich auch motivierter bin, "gesund zu werden" (das SAGTE Elina in der Stunde, meinte jedoch insgeheim, sich nicht weiter zu runterzuhungern und das Gewicht weiterhin wenigtens zu halten.), weil ich weiß wofür ich das tue. Und sollte es doch weiter runtergehen, wäre da sogar Zeit für einen erneuten Klinikaufenthalt zur Stabilisierung für den Neubeginn.
Trotzdem...ich fühle mich wie der größte Versager, mit 22 schon wieder etwas Neues anzufangen. Und das alles nur weil ich verkorkstes Wrack bin. Ihr glaubt nicht, wie wertlos ich mich fühle.
Anschließend habe ich zuhause ein bisschen Recherche betrieben, bin wiedermal an dem Gedanken an Ergotherapie hängen geblieben, und einige Ergotherapie-schulen im Internet ausfindig gemacht, teilweise in der Nähe meiner Studierstadt und teilweise in der Nähe meiner Heimat. Zu letzterem tendiere ich eher. Das wiederum ist mir klargeworden, als ich mit dem größten Kloß im Hals am Küchenfenster saß und meine Mum am Telefon hatte, ihr von meinen Ergo-Plänen erzählt habe, und einfach nicht wusste, in welcher Stadt ich suchen soll.
"Ich weiß einfach nicht, ob ich nicht lieber in die Heimat zurück will. Ich hab einfach die Befürchtung, wenn ich hierbleibe, immer diese Angst haben zu müssen, rückfällig zu werden, weil hier alles für das Ausleben meiner Essstörung so viel einfacher ist. Vielleicht ist es besser, in eurer Nähe zu sein, zu wissen, dass Menschen ein Auge auf mich werfen und mich unterstützen. Oder ob es völlig egal ist, wo ich lebe, weil es ja eigentlich darum geht, dass ICH MICH IN MIR GUT fühle, denn wahrscheinlich geht es nicht um den Ort, sondern um mein Befinden. Aber vielleicht ist mein Befinden ja auch abhängig davon, wo ich wohne, Mama, ich weiß, dass es mir besser geht, wenn ich zuhause bin, aber ich weiß auch, dass ich 22 Jahre alt bin und mein Leben leben möchte und eigentlich will ich diesen ganzen Schutz garnicht brauchen, ich will niemanden brauchen, der mich beschützt, ich will stark sein und frei und dafür ist doch meine Studierstadt eigentlich wie geschaffen."
In meiner Heimat würde ich vermutlich das langweiligste Leben überhaupt führen, ich würde mir eine kleine Wohnung suchen, die Ergotherapie-ausbildung beginnen, abends zuhause vorm Fernseher sitzen mit einer grauen Sheba-Katze auf dem Schoß, meine Familie mehrmals wöchentlich besuchen, mich viel aufs Lernen konzentrieren, ab und an abends mit meinen Freundinnen bei einem Glas Wein zusammensitzen und vermutlich auch viel für mich alleine sein.
Keine Eskalations-abende in der Studierstadt mehr, keinen Job in dem coolsten Club der Stadt mehr, kein Uni-schwänzen, weil man zu verkatert ist, kein spontanes "Komm wir fahren rüber nach Hamburg und feiern unser Leben", aber auch keine Angst vor dem ganzen Ungewissen.
Ist es komisch, dass das vermutlich grad genau das ist, was ich will? Ein langweiliges Leben? Weil es sicherer ist? Oder liegt es nur an meinem Rückfall? Wäre ich gesund, würde ich das High-life vorziehen? Aber ist es realistisch, zu glauben, ich wäre in den nächsten Monaten geheilt? Oder bin ich schon mit 22 an dem Punkt angelangt, zu sagen, dass ich nicht geschaffen bin für ein Leben voller Achterbahnfahrten? 
Ich könnte jetzt noch Stunden darüber spekulieren und die Antworten würde ich nicht finden. Von daher lasse ich es, der Post hier ist vermutlich eh der längste, den ich hier jemals verfasst habe.

Gestern war ich mit meiner WG im Kino und anschließend in einer Bar und ich habe einen Cocktail getrunken und 2 Shots, und nachts hab ich noch einen kleinen Blattsalat mit Tomaten gegessen und arg ich fühl mich immernoch so beschissen deswegen. Weniger wegen dem Salat, eher wegen dem Alkohol. Das Schlimme ist nur, dass ich momentan das Gefühl habe, nur angetrunken ein halbwegs sozialer Mensch zu sein, weil ich sonst echt nur hässlich in der Ecke rumsitzen und meinen Gedanken nachgehen würde. Ich hieß den Abend über übrigens Megan, weil sich die Gruppe, der wir uns zum Kartenspielen angeschlossen haben, der Meinung war, ich hätte Ähnlichkeit mit Megan Fox. "In einer nicht bitchigen Ausführung." Das fand ich irgendwie süß.

fiiin

Das war lang...ohje.

Dienstag, 17. Februar 2015

Ich würd so gerne mal wieder ein Müsli essen, mit ganz viel Obst und Nutella mit Erdnussbutter oben drauf. Oder einen Wrap mit Salat, Avocado, Tofu und scharfer Salsa. Oder einen Blaubeermuffin, oder ein Stück Mohnkuchen.
Aber ich ernähre mich momentan nur von Nüssen und geringen Mengen an Obst und Gemüse und Ei ohne Eigelb. Wein hab ich an zwei Tagen auch abends getrunken. Btw mein Nusskonsum ist echt riesig, aber ich bin ebenfalls Vertreter der Theorie, dass Nüsse (speziell Mandeln und Erdnüsse) nicht dick machen. Natürlich unbehandelt, ungeröstet und ungesalzen. Habt ihr die Erfahrung auch gemacht?

Ich bin aber froh, dass ich hier bei meiner Mum überhaupt wieder mehr esse. Ein bisschen geht es voran denke ich? Und dass ich überhaupt wieder Lust auf oben genanntes habe ist doch auch schonmal ein Schritt. Morgen geht es wieder zurück in die Studier-stadt, Angst habe ich. Angst, wieder aufs absolute Minimum zu reduzieren. Und die eine Seite weiß, dass ich damit bestimmt Ruck-zuck die 47kg erreichen würde, und das klingt so verlockend, so verlockend leicht. Aber das würd mich in's Aus kicken und ich appelliere hiermit an meine gesunde Seite, bitte wenigstens die aktuelle Ernährung beizubehalten. Ich muss fahren, weil ein paar Schichten auf mich warten und ein Geburtstag. Sonst würde ich natürlich bleiben bis zum Semesterbeginn. Meine Sozialpädagogin hat mir gestern eine tolle, lange Email geschrieben, die mir ein bisschen die Augen geöffnet hat. Sie ist wirklich so toll. Trotzdem verdränge ich gewisse Dinge gekonnt, lass alles so locker flockig auf mich zukommen und dann mal schauen wer gewinnt, ich oder die ES. Ironie aus.

Jetzt sitze ich auf der Couch, habe Hitzewallungen (kennt ihr das nach dem Essen, speziell bei Steigerung? Hatte das in der Klinik früher nie) und im Fernsehen kommt nur Müll, also stöber ich mich durch diverse NEON-Artikel, wow da draußen sind einige junge Poeten unterwegs, rauche mal wieder viel zu viel und warte auf meine Mum, damit wir noch ne Runde quatschen können und vielleicht noch ein paar Folgen Gilmore Girls schauen, ohh wie gern würde ich in Stars Hollow leben.

Schlaft gut später, ihr Herzen.

Sonntag, 15. Februar 2015


Der Tag gestern war doch noch so schön, aber es ist kaum mehr was von ihm übrig.

Ich bin so ambivalent. Ich will schreien "Es ist alles so schwer" aber es fühlt sich an, als hätte ich kein Recht dazu. Dieser ewige Kampf mit mir selbst, mein Kopf ist so voll von bösen Gedanken. Vermutlich brauche ich noch die Antwort auf das große WOFÜR?, ich schätze ich habe noch nicht die richtige gefunden.

Samstag, 14. Februar 2015

Die letzten 24 Stunden waren an triggernden Situationen nicht zu übertreffen.
Schade um die positiven Gedanken...wirklich schade.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Eigentlich war es geplant, dass ich Samstag für ein paar Tage meinen Dad besuchen fahre. Da ich aber momentan relativ instabil bin und wirklich einfach nur Ruhe brauche, Ruhe für mich, meinen Körper, Zeit zum Nachdenken, etc, habe ich mich entschieden ihn nicht besuchen zu fahren. Meine neue "Therapeutin" sagte auch, dass es die beste Idee sei, mir jetzt einfach mal 1 Woche Zeit für mich zu nehmen, im besten Falle auch bei meiner Mum, und dass ich meinem Dad einfach die Wahrheit sagen sollte - Rückfall, Unsicherheit, und der ganze andere Spaß. Das habe ich ihm dann heute morgen geschrieben, dass er nicht sauer sein soll, aber es mir nicht gut geht, dass ich die Zeit bei ihm nicht genießen könnte, weil ich mir viel Sorgen ums Essen mache etc etc, und dass es nicht an ihm liegt. Die Antwort war unfassbar.
 "Keine Chance...du kommst. Ich hab die Fahrt mit dem ICE schon gebucht."
Dann hab ich erstmal geheult. Das war so ein richtiger Schlag ins Gesicht. Als würde ich nur eine Ausrede suchen, ihn nicht zu besuchen. Und auch noch über meinen Kopf hinweg zu entscheiden, ich war einfach nur geschockt. Klar, die Kommunikation über WhatsApp ist nicht die beste, und viele wird fehlinterpretiert. Zum Glück sehen wir uns morgen Abend persönlich auf einer Karnevalsveranstaltung. Ich hoffe ich habe den Mut, ihm ins Gesicht zu sagen dass ich NICHT mitfahren möchteIch will ihn einfach nicht enttäuschen, aber der Gedanke mich dahinzuquälen, nur damit er sich besser fühlt, das macht mir alles so Druck - ich will nicht, dass er mich für verrückt hält, will mich nicht für mein Verhalten rechtfertigen und erst recht keine Panikattacke bekommen, wenn er und seine Frau einen Restaurantbesuch planen. Es würde schrecklich werden, für uns beide.

Aber das motiviert...irgendwie. Die Erkenntnis, dass ich grad sowas von unfähig bin, in jeder Hinsicht. Ich muss was ändern. Auch wenn alles in mir schreit "SIEBENUNDVIERZIG, siebenundvierzig, so eine schöne Zahl, komm schon, nur noch ein paar Tage" weiß ich genau, dann wäre aufeinmal die 45 attraktiv und Zack dann die 43. Dick bin ich immer. Also starte ich das Projekt Gewicht halten - also ich versuche es wenigstens. Ich habe damit nur leider kaum Erfahrung, mit einem niedrigen BMI habe ich eigentlich nie mein Gewicht gehalten, entweder ging es weiter straight nach unten oder ich war in Therapie und musste zunehmen.
Das Gute ist, dass ich seit gestern in der Heimat bin, hier ist es einfacher, zu essen. Ich hab mich z.B wieder an warmes Gemüse rangetraut, ja klingt dumm, aber ich hab diese Angst vor warmen Gerichten + Salz entwickelt, und bin wirklich glücklich, dass ich mir nen Ruck gegeben habe, es wieder zu probieren. Also esse ich nun jeden Abend eine Schale TK-Gemüse und ein bisschen Rohkost, vielleicht ein Ei ohne Gelb. Damit kommen Körper und Geist beide klar. Zum Frühstück versuche ich mich wieder an Joghurt, mit Obst. Wenn das mit dem Joghurt nicht klappt, dann mehr Obst. Und Mittags einen Protein- oder Müsliriegel und Studentenfutter. Die Schiene fahre ich die nächsten 3 Tage und schaue mal, wie es so klappt. Vor allem, ob ich damit überhaupt halte.

Und dann bekomme ich hoffentlich bald einen richtigen Therapieplatz und dann bete ich dafür, dass diese Person mir die Hand auf die Stirn legt und mich heilt ;-) Hachja...

Sonntag, 8. Februar 2015

"Also ehrlich gesagt steht für mich schon fest, dass du bald wieder in ner Klinik bist."
  
"Erkläre mir, wie du da jetzt wieder rauskommen willst? Wir kennen das doch." 

Ich darf mich jetzt bald auf ne Warteliste setzen lassen. Ist okay, mach ich sogar, für meine Familie. Ich hab gesagt, ich geh nur, wenn ich wieder auf meinem Tiefstgewicht bin. Klar weiß ich, dass man sich dort mal schnell in ein paar Wochen wieder befinden kann.
Das heißt aber noch lange nicht, dass das letztendlich eintreten wird.
Ich hab da keine Zeit für. Ich will ein Leben haben.  
Ich schaukel das Schiff schon,
irgendwie.

Heute Abend ist die verspätete Weihnachtsfeier von meiner Arbeit, und ich hab gestern einfach mal zugesagt, vorher mit Essen zu gehen. Absagen kann ich jetzt nicht mehr. Obwohl ich natürlich am liebsten überhaupt nicht hingehen und stattdessen heut schon zurück in die Heimat fahren würde.
Aber ich zieh das durch. Die Speisekarte ist nicht online, das macht mich etwas panisch, aber soweit ich weiß, gibt es dort Salate, d.h ich esse wahrscheinlich einen Salat und ein bisschen Brot, wenn mich die Tischsituation nicht vollkommen überfordert. Dazu ein Glas Weißwein und später auf der Party einen Caipirinha, danach bin ich vermutlich eh schon beschwipst genug für den Rest des Abends, kann ein bisschen abschalten und tanzen, werde morgen nicht wieder kreislaufmäßig versagen und habe nicht zuviele, aber auch nicht zu wenig Kalorien intus. 
Und dann schau ich wie es mir morgen damit geht, und wenn ich kopfmäßig stark bin, fahr ich direkt zurück nachhause, wo zwangsläufig auf mich geachtet wird, und wenn ich schwach bin, bleibe ich hier und faste bis Mittwoch, um dann erst wieder heim zu fahren. 
Letzteres wäre ein Fail auf voller Linie, aber ich bin relativ zuversichtlich, morgen in der Lage zu sein, halbwegs auf mich zu achten.

Achtet ihr bitte auch alle auf euch?
<3

Samstag, 7. Februar 2015

Ich bin so müde. Was macht man gegen diese extreme Müdigkeit, die wie Bleikugeln am Körper hängt? Könnte grad Tage durchschlafen. Alkohol ist nicht mehr die beste Idee für meinen Körper momentan, fühle mich immernoch ein bisschen wackelig, dazu die Angst vor einer Zunahme, die mich morgen aus dem Hinterhalt überraschen könnte. Hoffentlich kann ich im Zug schlafen. Brauche Kraft für heute Abend und morgen.
Haare übrigens abgeschnitten. Und mein Piercing rausgemacht. Gefällt mir ganz gut, glaube ich.

Montag, 2. Februar 2015

Ich sitze auf dem Holzboden mit Kerzen, Zeitschriften, Zigaretten, verschiedensten Farbpaletten, Pinseln und male Ballons, bunte Ballons auf einem hellblauen Himmel. Im Hintergrund läuft ein bisschen Bon Iver, Benjamin Francis Leftwich, etc... ich bin in meiner eigenen Welt. Und das ist okay. Hier unten geht es mir..okay. Ich habe ewig nicht gemalt, hatte vergessen, wie sehr es mir hilft, abzuschalten.


Und noch ein Ballon,
und noch ein Ballon,
und noch einer...

nicht denken.


Mittwoch, 28. Januar 2015

Ich hab's geschafft! Prüfungsphase beendet, yeha.

 

Bin vorhin aus dem Gebäude raus uns sing so vor mich hin "Jaaaa ich bin frei jaaa", läuft da die ganze Zeit ein Kerl hinter mir her, haha peinlich.

Hoffe mein Gewissen erlaubt mir heute das ein oder andere Gläschen Wein.

Montag, 26. Januar 2015

Schlecht gelaunt schleiche ich durch den Tag, die Gedanken an die Zukunft lassen mein Herz stolpern und so sehr ich auch versuche, mich auf die letzte Prüfung zu konzentrieren, mein Gehirn wehrt sich mit aller Macht. Körper und Geist brauchen Ruhe, brauchen mehr Schlaf als sonst. Vor ein paar Wochen kam ich mit 5 Stunden aus, seit ein paar Tagen sind es 10. Ich versuche das Möglichste aus mir herauszuholen, indem ich mit Koffein nachhelfe. Und doch bin ich nicht mehr wirklich im Hier und Jetzt, wenn ihr wisst was ich meine. Wer so wenig isst, hat selbst Schuld. Das sagt der letzte Rest meines gesunden Ich's. Aber es spricht viel zu leise.

Als das Alles im November wieder langsam losging, habe ich mir geschworen, mich niemals zu beschweren, wenn irgendwann die Folgen des Hungerns wiederkommen. Ich wusste, was passieren würde, und deswegen habe ich kein Recht, mich zu beschweren. Ich sollte eigentlich glücklicher sein, über mein Gewicht, über die Leichtigkeit, über meinen Käfig.Aber ich bin so allein. Ich möchte ja garnicht alleine sein, aber das Alleinsein schützt mich vor dem, wozu ich momentan noch nicht in der Lage bin. Reden, kämpfen, fühlen.

Ich könnte jetzt auf der Stelle die Augen schließen und direkt in einen tiefen Schlaf fallen. Das wird meine Belohnung heute Abend sein, wenn ich fertig mit Lernen bin. Und Mittwoch um Punkt 10Uhr schreite ich erhobenen Kopfes aus der Hochschule und es wird mir scheißegal sein, ob ich alle Prüfungen verhauen habe oder nicht. Ich habe es durchgezogen, ich hab trotz der grauen Wolke, die tief über mir schwebt, jeden Tag stundenlang gelernt, trotz Schwindel, Hunger und dem ganzen anderen Mist. Ich habe mir nichts anmerken lassen, habe Telefonate über die Bühne gebracht, meine Eltern und meine WG überzeugt, mir zu glauben, dass es mir gut ginge, habe niemandem Sorgen bereitet. Ich hoffe ich habe euch ein bisschen stolz gemacht, Mum und Dad. Denn ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es mir momentan wirklich geht. Und wenn ich Mittwoch da raus gehe, dann bricht vielleicht die Fassade. Dann fällt vielleicht alles von mir ab. Spätestens wenn ich in die Heimat fahre, weil ihr es dann zwangsläufig seht. Zwölf Kilogramm seit November. Davon Fünf bis Sechs Kilogramm seit Silvester. Vermutlich, bis ich nachhause fahre insgesamt um die Vierzehn, kommt drauf an, wie lange ich noch hier bleibe. Es ist letztendlich auch egal wieviel, ich bin wieder ein Zombie, es ist offiziell, herzlichen Glückwunsch.
Komm ich da wieder raus? Der Wille ist da. Deswegen möchte ich auch bald nachhause fahren. Unterstützung erhalten. Beschützt werden, keine Vorwürfe hören.
NICHT zunehmen, aber auch nicht in den ganz gefährlichen Bereich abrutschen. Natürlich lieber gefährlicher Bereich als Zunahme, versteht sich von selbst. #destruktiv
Aber das Optimum wäre, das Gewicht zu halten und damit klarzukommen. Das erfordert ein Maximum an emotionaler Stabilität, worüber ich momentan leider noch nicht verfüge. Mich bringen ja schon zwei Mahlzeiten am Tag aus der Fassung. Dazu kommt die immer schlechter werdende Körperwahrnehmung, denn ich bin eigentlich immer noch zu dick und 49Kilogramm reichen mir verdammt nochmal nicht, obwohl ich mir so sicher war. Und das macht mich traurig. Noch nicht so traurig, dass ich weinen muss, aber das liegt an dem Lernstress, da verbiete ich mir emotionale Ausbrüche, yeha Selbstkontrolle vom Feinsten. 
Die Bombe platzt eh bald, ich seh's ja kommen.

Sonntag, 25. Januar 2015

Kann mir bitte jemand ein paar Blogs empfehlen?

Das Dash ist so leer wie noch nie.

Freitag, 23. Januar 2015

Ich brauche eine eigene Wohnung und eine Katze.
Und ein bisschen Kraft für die heutige Nachtschicht.
Und einen Plan für den Rest des Jahres. Und vor allem für die Semesterferien.
Ich will nichts lieber als endlich in die Heimat aber gleichzeitig hab ich Angst.
Weil es dann wieder so real wird, weil ich dann nicht mehr meine kleine Hungerwelt habe,
weil ich dann irgendwie den Käfig ein bisschen öffnen muss, mich nicht mehr an meine Gewohnheiten krallen kann, die schon wieder viel zu schnell viel zu obsessiv geworden sind.
Aber ich brauche wirklich eine Umarmung, eine richtig dicke, herzliche Umarmung.

Jaaaa so ist das. 3 von 4 Prüfungen sind schon weg, yeha.
Ich hab ernsthaft vorhin ne Fahrt nach Hamburg zugesagt (inkl. dafür bezahlt), obwohl ich genau weiß, dass ich nicht mitfahre, weil da wird ja gegessen ne :-D Das ist ein Punkt, der mich wütend macht. Dass man ja kaum mehr fähig ist, ein soziales Wesen zu sein. Jedenfalls nicht in den krassen Hungerphasen. Wenn ich dann hoffentlich bald auf die Idee komme, mein Gewicht zu halten, wird es bestimmt wieder besser, weil ich dann mehr essen und somit auch wieder an Alltagssituationen teilhaben kann.Jedenfalls trau ich mich nicht zu sagen, dass ich nicht mitfahre, weil ich keinen richtigen Grund habe und die Ladies nichts von der ES wissen. Spontan werde ich dann wohl absagen mit der Begründung, auf der Arbeit gebraucht zu werden.

Es tut mir leid um die nichtssagenden Beiträge, aber ich bin wirklich den ganzen Tag eingespannt durch Lernen, und wenn ich mal nicht lerne, liege ich im Bett und höre Musik oder schlafe. Zu mehr bin ich momentan einfach nicht in der Lage. Ich leg eine Tanzeinlage vom Feinsten ein, wenn die letzte Prüfung endlich weg ist.



Dienstag, 13. Januar 2015

Ich schätze ich gehe aus der Prüfungsphase mit den 49kg raus.

Das war mein Beitrag der Woche und nun geht es heiter weiter mit Mathetik, Didaktik und Neurophysiologie - spaßige Angelegenheit!

Dienstag, 6. Januar 2015

Und all die fleißigen Gedanken...

 ...richten mehr an, als sie begreifen können.

Habe ich schonmal meine Liebe zu Bioläden/Reformhäusern erwähnt? Ich könnte mich dort stundenlang aufhalten. Irgendwann will ich so viel Geld haben, dass ich für meine Familie hauptsächlich dort einkaufen kann. Habe dort heute diverse vegane Riegel und Powerballs, Nüsse, etc etc gekauft. Das sind mit Obst, Gemüse und Joghurt momentan so die einzigen Dinge, die ich kopfmäßig in der Lage bin, zu essen. Zumal diese Bioriegel und Nüsse ja eigentlich für die Größe ziemlich viele Kalorien haben, aber komme trotzdem drauf klar, komisch oder? Jedenfalls wenn es dann den Rest des Tages nichts gibt. Da ich heute Morgen schon Joghurt hatte, ging der eine Powerball aus getrockneten Früchten und 1/2 Apfel dann im nachhinein mal garnicht mehr klar, ich saß bis grad vor VWL und immer wieder schlich sich dieser Gedanke in  meinen Kopf "Es war zu viel heute, der Tag ist gelaufen, das war jetzt einfach nur unnötig diese (höchstens?) 100kcal zu essen, Versager Versager." Ich weiß eigentlich, dass es natürlich nicht zu viel war, aber..es war außerhalb des Plans, und einmal am Tag essen ist der Plan, damit ich wenigstens halbwegs auf mich klarkomme in der Lernphase, "genug" damit ich nicht wegkippe aber immernoch so wenig, dass ich abnehme..ohje ohje ich sollte weiterlernen aber eigentlich will ich nur entweder eine Runde um den Block marschieren oder ACH KEINE AHNUNG MACHT HIER ÜBERHAUPT NOCH WAS SINN? ICH HAB DIE KONZENTRATION EINES STEINS. Mittlerweile hat mein Zimmer vermutlich die Außentemperatur angenommen und ich die hundertste Zigarette im Mund. Was ist schon Volkswirtschaftslehre, wenn man 24/7 kranke Gedanken hat? Ich könnte statt einer Angebot/Nachfragekurve meine Gewichtskurve erstellen, die gefällt mir immerhin viel besser.


Samstag, 3. Januar 2015

Ich vermute, dass ich das Studium bald abbrechen werde. Schreibe die Prüfungen definitiv erstmal mit, schreibe meine Hausarbeiten etc, aber es fühlt sich nicht richtig an. 
Ja, ich kann mittlerweile sicher sagen, dass es keine Herzensentscheidung war, sondern leider die der Essstörung. Das lasse ich jetzt so stehen und im Februar, nach dem ganzen Prüfungsstress, werde ich Zeit haben, darüber nachzudenken, wie es weitergeht.

Jetzt wartet erstmal eine Nacht hinter der Theke auf mich.
Und go...

Donnerstag, 1. Januar 2015

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Mein erster Tag im neuen Jahr war ein wenig melancholisch, aber mit der Kamera in der Hand, frischer Winterluft in der Lunge konnte ich mich ganz gut ablenken.
Ich hab 'ne Höllenangst vor 2015 und der nächsten Zeit.

 
 

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