Elina
27 Jahre
selbstkritisch, paradox, aber stilsicher

Dienstag, 10. März 2015

Kennt ihr diese Tage, wo einfach "nichts geht"? Wo ihr aufsteht und schon wisst - Das kann nichts werden. Wo die einzige Lösung eigentlich ist, sich alleine zuhause zu verkriechen. Ja, so einen Tag habe ich heute. Ich bin froh, dass ich mittlerweile in der Lage bin, mir solche Tage zu erlauben. Früher hätte ich mich trotzdem rausgeschleppt und dann entweder eine Panikattacke bekommen oder mich spätestens abends in ein emotionales Wrack verwandelt.
Ich hab erstmal dermaßen verschlafen, aber auch kein Wunder bei dem Schlafdefizit der letzten fünf Tage - ich war entweder arbeiten, feiern oder unterwegs, aber es tat gut, weil ich keine Zeit zum denken hatte, geschweige denn für ein schlechtes Gewissen, weil ich halbwegs gegessen hab wie ein normaler Mensch, yeha.
Heute hatte ich leider wieder genügend Zeit. Und die Waage sagt mir dasselbe wie bei meiner Ankunft hier aber der Spiegel liefert mir den Gegenbeweis. Und jetzt bin ich mal wieder schrecklich verwirrt und stell mich mal wieder wie getrieben fast stündlich auf die Waage, damit sie endlich die Wahrheit spricht.
Habe den Tag dann zuhause statt in der Uni verbracht, was auch das Beste war, und ab 18Uhr saß oder lag ich dann bis jetzt auf meinem Teppich, habe Musik gehört und ein paar Spaziergänge durch meinen Kopf gemacht. Ist nicht viel bei rausgekommen, außer ein bisschen Selbsthass und sowas, das Übliche halt. Deswegen: Schlafen gehen und den Tag abhaken. Morgen sieht das Ganze bestimmt schon wieder anders aus. Ja wirklich, momentan so 3 Schritte vorwärts gehen aber nur 1 zurück. Das ist gut oder?

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Song liebe.

2 Kommentare:

  1. vll. isses die einzige und beste alternative atm... fand auch mal ein lied von lorde vor einiger zeit gut, komm aber ne mea auf den titel :/-.-

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  2. Oh ja ich kenne solche Tage, aber ich hasse sie weil ich mich immer so schrecklich alleine fühle...

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