Elina
27 Jahre
selbstkritisch, paradox, aber stilsicher

Samstag, 10. Mai 2014

Ich will meinen "gesunden" Körper lieben, ja wenigstens akzeptieren lernen, aber ich kann einfach nicht, ich kann's nicht...
Ich hab die letzten Tage immer zwischendurch so winzige Momente gehabt, in denen ich fest dran geglaubt hab, irgendwann gesund werden zu können. Da wollte ich euch immer direkt schreiben und euch Hoffnungen machen, aber die Momente waren so verdammt schnell wieder vorbei, dass ich sie im Nachhinein überhaupt nicht mehr ernst nehmen konnte.

Ich bin unendlich traurig grad...

weil ich weiß, wieviel "Lebensqualität" mir das Ganze nimmt, wieviel dadurch zu Bruch geht.

Ich hasse mich heute mal wieder für jeden Bissen und ich weiß einfach nicht, was ich noch tun soll.


Tut mir leid dass ich so inaktiv bin, ich hab's mit Abstand versucht, aber selbst das hat nichts geändert.

5 Kommentare:

  1. Guten Morgen Liebes, lange ist es her das du geschrieben hattest um so mehr freue ich mich nun von dir lesen zu können, wenn auch mit nicht solch guten Nachrichten.
    Die Macht einer Essstörung ist so gewaltig und sie kann einen immer und immer wieder um den Finger wickeln und die guten und erfolgreichen Momente, welche in Richtung Gesundheit gehen mit den negativen und schlechten überschatten.
    Sie raubt einen oft einmal die Hoffnung das es je besser werden kann und wird.
    Aber man kann es schaffen, nicht von heute auf morgen und auch nicht von morgen auf übermorgen aber mit der Zeit und mit der richtigen Unterstützung samt seines eigenen Willens kann man dies auch. Hast du über einen Klinikaufenthalt einmal nach gedacht oder schließt du diesen vollkommen für dich aus? Ich hoffe du findest für dich einen Weg dich doch ein wenig von den Gedanken zu distanzieren, welche dich so herunter ziehen.
    Alles Gute und ganz viel Kraft wünsche ich dir <3

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  2. Zunächst - danke für Maeckes. Ich hatte vergessen, wie sehr ich den Track liebe. <3 :')

    Liebe Elina, auch wenn es im Moment unvorstellbar für dich erscheint, es geht.
    Ich lebe jetzt seit fast zwei Jahren mit diesem normalgewichtigen Körper und bereue es keine Sekunde lang, das verzerrte Spiegelbild aufgegeben zu haben. Man gewinnt so vieles, wenn man ihm nicht nachhängt: Zeit, um sich mit wirklich erfüllenden Dingen zu beschäftigen. Genuss. Leichtigkeit. Freude, Selbstwertgefühl.
    Viel zu oft kippt meine Selbstwirksamkeit noch in Nihilismus und Trauer, aber ich bin so stabil, dass ich und mein Umfeld zumindest über meine körperliche Gesundheit nicht mehr ständig alarmiert sein müssen, und das ist DEFINITIV ein Gewinn an Lebensqualität!

    Glaub mir, wenn du weniger über den Körper nachdenkst (und infolge dessen das Essen wieder ein natürlicher und notwendiger Vorgang wird), lösen sich die Blockaden langsam aber sicher. Du sammelst wieder ehrliche Erfolgserlebnisse unabhängig von der Tagesform deiner Krankheit, findest dich plötzlich wieder im REALEN Leben.

    Es lohnt sich, es zu probieren, Mahlzeit für Mahlzeit, Tag für Tag.

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  3. Oh, entschuldige, da hatte ich wohl etwas durcheinander gebracht, dies liegt gerade wohl an der äußerst stressigen Zeit bei mir und ich hoffe du nimmst es mir nicht irgendwie krumm.
    Ich hoffe einfach das du mit der Zeit lernst irgendwie dich mit deinem Körper arrangieren zu können auch, wenn es ein langer Prozess ist aber nimm dir die Zeit, die du brauchst.
    Machst du denn Sport? Oft einmal hilft dieser auch sehr sein Körpergefühl wieder etwas mehr zurück zu erlangen und sich besser zu fühlen :*

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  4. hey :)
    halte mich jetzt ruhig verrückt, aber ich habe mir in den letzten tagen deinen ganzen blog durchgelesen und finde dich, diese ganze geschichte und deinen blog unglaublich interressant, wirklich! <3 es war verdammt stark was du gemacht hast, einige deiner posts waren total motivierend und ich hoffe für dich, dass du deinen körper akzeptieren kannst. :( ich hoffe dir ist bewusst, dass du trotzdem sehr dünn bist und außerdem auch noch unglaublich hübsch bist.. und ohne jetzt weiter schleimen zu wollen, gibt noch viele andere gründe, weshalb dein blog einer meiner lieblingsblogs ist!
    bitte bleib stark elina <3

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